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Die Richtigkeit einer Waage oder eines Prüfgewichtes wird durch eine Kalibrierung (genaue Messung) festgestellt und im Kalibrierschein schriftlich bestätigt. Damit hat der Anwender die Gewähr, dass er im Rahmen der angegebenen Toleranzen richtig misst.

Die in unserem Waagenfachbetrieb beschäftigten Servicemitarbeiter ("Bevollmächtigte") nehmen Messwerte
zur Kalibrierung elektronischer Waagen für das Kalibrierlaboratorium Kern auf.

Die DAkkS-Kalibrierung ist sinngemäß eine nichtstaatliche "Eichung" für alle Bereiche die nicht der amtlichen Eichung unterliegen.

Ein nach ISO 9000ff zertifzierter Betrieb verplichtet sich im Rahmen der Prüfmittel-Überwachung seines Qualitätsmanagement-Systems (ISO 9000, QS 9000, GLP, GLM), alle seine Messmittel periodisch auf Richtigkeit zu prüfen. Dies gilt auch für seine Wägetechnik.      

Das Basiswissen zum Kalibrieren finden Sie in den folgenden links:

    Weitere Fachbegriffe rund um die Wägetechnik finden Sie auch in unserem Lexikon.
 

Unser Kalibrierservice für Sie:

Waagen

  • Kalibrierscheine nach DAkkS für elektronische Waagen. Am besten mit dem Neugerät gleich mitbestellen

  • Der Kalibrierschein ist international gültig und in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch verfügbar.

Prüfgewichte

* Gerne stellen wir Ihnen maßgeschneiderte Prüfgewichtssätze für Ihren individuellen Prüfbedarf zusammen

* Kalibrierscheine für Prüfgewichte. Am besten mit dem Prüfgewicht gleich mitbestellen. Regelmäßige Rekalibrierungen Ihrer Prüfgewichte sind ebenfalls Teil unseres Serviceangebotes.

* Zu uns eingesandte ältere Prüfgewichte werden von uns vor der Kalibrierung fachmännisch aufgearbeitet

* Schumann überwacht auf Wunsch die Rekalibrierungsfristen

* Alle Prüfgewichte auf einem Blick im neuen Prüfgewichte-Katalog! Wir senden Ihnen gerne zu.

Beschreibun Bestell Nr. Preis in Euro

Analysenwaagen/Feinwaagen Kalibrierung nach DAkkS


 


 

Max < 5kg WKr 963-101

80,-

Max > 5kg WKr 963-102

160,-

Präzisionswaage/Industriewaagen Kalibrierung nach DAkkS
 


 

Max < 5kg WKr 963-127

48,-

Max > 5kg-50kg WKr 963-128

60,-

Max > 5kg-150kg WKr 963-129

71,-

Max > 150kg -1500kg

WKr 963-130

150,-

Max > 1500kg - 2000kg WKr 963-131

200,-

Max > 2000kg - 6000kg WKr 963-132

400,-

Vorbereitung zur Rekalibrierung
 


 

Reinigung, Justage, Funktionstest WKr 963-003R

20,-

Zusatzleistung
 


 

Mindesteinwaage (Details siehe Internet) WKr 969-103

10,-

Digitaler Kalibrierschein (per E-Mail als PDF-Datei) WKr 969-102

5,-

Eilservice mit Lieferzeit 1 Tag (nur bei Neueinkauf) WKr 962-116

50,-

Expresssversand: Eilaufschlag für garantierte Zustellung
am nächsten Arbeitstag ( wenn versandbereit bis 12.00 Uhr)

 

40,-

****Sämtliche Preise sind ohne Mehrwertsteuer*****

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 Kalibrieren von Gewichten

Einleitung zu Prüfgewichten
Prüfgewichte sind die Normale in der Wägetechnik. Sie werden rückgeführt auf das nationale Normal in der PTB (Physikalisch Technische Bundesanstalt) in Braunschweig, das wiederum an das Ur-Kilogramm in Paris angeschlossen ist.

Die Kalibrierung von Gewichtsstücken
Diese Rückführung auf das nationale Normal geschieht bei Prüfgewichten in der Weise, dass sie in akkreditierten Laboratorien zunächst auf einwandfreie Beschaffenheit geprüft und dann sehr genau gewogen werden. Anschließend wird der Kalibrierschein ausgestellt.

Die Rekalibrierungsintervalle liegen in der Verantwortung des Anwenders.
Vereinfachte Werks- oder ISO- Kalibrierung
Sind bei Prüfgewichten nicht üblich (im Gegensatz zu Waagen).
Amtliche Eichung von Gewichtsstücken
Nur gesetzlich zugelassene Gewichtsgrößen und Bauformen können amtlich geeicht werden. Der Eichschein kostet einen Aufpreis. Die Nacheichfristen sind gesetzlich vorgeschrieben.

Allgemeines über Prüfgewichte

Kalibrierschein für Prüfgewichte
1. Vorbemerkungen

• Jedes meßtechnisch einwandfreie Prüfgewicht kann kalibriert werden. Hersteller oder Bauform sind nebensächlich.

• Es können auch Sondergewichte mit „ungeraden“ Gewichtswerten (z.B. 1.043.68 g) oder andere Maßeinheiten wie Newton und nichtmetrische Gewichte kalibriert werden.

• Der Kalibrierschein ist fester Bestandteil einer jeden Kalibrierung und wird stets ohne zusätzliche Kosten mitgeliefert.

• Prüfgewichte müssen zum Kalibrieren ins Labor eingesandt werden. Hierzu muss unbedingt das Original-Gewichtsetui verwendet werden.

• kalibrierte Prüfgewichte dürfen zum Eichen und Nacheichen von Waagen verwendet werden, wenn sie die Vorschriften für eichfähige Gewichte einhalten. Dies ist bei den einschlägigen deutschen Herstellern von Gewichten der Fall.

2. Inhalt des Kalibrierscheins

2.1 Allgemeiner Teil

Hier wird bestätigt:



3. Die Rekalibrierungsintervalle

Ihre Festlegung liegt in der Verantwortung des Anwenders.

Je nach Nutzungshäufigkeit und Sicherheitsbedürfnis sind Rekalibrierungs Intervalle zwischen 6 Monaten und 2 Jahren üblich.

Generelle Empfehlung ist 1 Jahr.


Die passenden Prüfgewichte zu einer Waage

1. Zur Prüfung einer Waage werden eines oder mehrere Prüfgewichte benötigt. Diese Prüfgewichte müssen kalibriert sein. Im einfachsten Fall genügt ein Prüfgewicht.
Mit diesem können die wichtigsten meßtechnischen Prüfungen wie Wägebereich, exzentrische Last auf der Wägeplatte und Reproduzierbarkeit vorgenommen werden.

Bei der Überprüfung der Richtigkeit (= Linearität) werden zusätzliche Prüfgewichte (meist 3) benötigt.

2. Die richtige Gewichtsgröße (= Nennwert) bei der Auswahl des passenden Prüfgewichtes für eine Waage.

Wird mit nur einem Prüfgewicht geprüft, orientiert man sich an der Höchstlast (Max) oder an der größten Justierstelle der Waage (wird meist in Verbindung mit „CAL“ im Display angezeigt).

Regel:
Der Gewichtswert des Prüfgewichts sollte größer seine als 80% des gesamten Wägebereiches.

Prüft man auch die Richtigkeit (=Linearität) der Waage, so empfiehlt sich eine Gewichtskombination mit der Abstufung der Prüfgewichte in % der Höchstlast (Max) wie folgt: 25 / 50 / 75 / 100 % von Max.

3. Die richtige Fehlergrenzenklasse (=Genauigkeitsklasse) bei der Auswahl der passenden Prüfgewichte für eine Waage. Diese ergibt sich aus nachstehendem Schaubild über die Auflösung dieser Waage.
Die Auflösung ergibt sich zu:
Auflösung = Höchstlast / kleinster ablesbarer Ziffernschritt d


Für Prüfgewichte mit Nennwerten kleiner als die Höchstlast, z. B. für die Prüfung der Richtigkeit (=Linearität) dieser Waage, bleibt man in derselben Fehlergrenzenklasse, die sich über die Auflösung aus dem Schaubild ergibt.
Das heißt: Hat man einmal für eine Waage die richtige Fehlergrenzenklasse gewählt, ist diese für alle Prüfgewichte passend.

4. Beispiel:
Prüfgewicht für eine Präzisionswaage mit Höchstlast (Max) 520 g und kleinstem ablesbarem
Ziffernschritt d = 0,01 g = 10 mg

Größte Justierstelle der Waage ist 500 g, also Nennwert des Prüfgewichtes 500 g.

Auflösung 52 000 d korrespondiert im obigen Schaubild mit der Fehlergrenzklasse F1

Lösung:
Man benötigt ein kalibriertes Prüfgewicht der Fehlergrenzenklasse F1 mit Nennwert 500 g.

Zur Messung der Richtigkeit (=Linearität) dieser Waage wendet man die Regel nach Abschnitt 2 an und errechnet

In der Praxis rundet man diese Werte, um mit insgesamt 4 Prüfgewichten in der Fehlergrenzenklasse F1 auszukommen.

Lösung:
Zweckmäßig sind 4 kalibrierte F1 Prüfgewichte mit den Nennwerten 50 g, 100 g, 200 g und 500 g.

Somit ergibt sich in der Praxis für

5. Kontrollmöglichkeiten

Die Berechnung des oder der Prüfgewichte nach den Abschnitten 2 und 3 kann mit
der nachstehenden Tabelle überprüft werden.


* OIML = Organisation International de Métrologie Légale

 

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